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Journal: Sports Psychiatry

Kongress: ICSP 2022
 

Interview von Silvan Jäger und Malte Claussen über Mentaltraining, Südostschweiz, 17. Juli 2021

"Häufig habe ich den Eindruck, dass im Vergleich zu anderen Trainingsformen, weniger offen über das mentale Training gesprochen wird. Andererseits wissen Sportlerinnen und Sportler [...] genau, dass wichtige Wettkämpfe im Kopf entschieden werden." (Silvan Jäger)

Selbstvertrauen, Konzentration, Motivation, Stress- und Emotionsregulation: Durch das aktive Trainieren der mentalen Stärke erhöhen Leistungssportler*innen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten und können dadurch bei ihren Wettkämpfen auf Spitzenniveau den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz erlangen. Doch auch Freizeitsportler*innen profitieren vom Mentaltraining, erhöhen so ihr sportliche Leistungsfähigkeit, fördern ihre Sozialkompetenzen bei Mannschaftssportarten und reduzieren das Verletzungsrisiko beim Training.

Zu diesem Thema sprachen Silvan Jäger (Psychologe, PDGR) und Malte Claussen (SGSPP Präsident) mit René Weber im Interview vom 17. Juli 2021 in der Südostschweiz. Eine ihrer Kernbotschaften: Mentale Stärke darf keineswegs mit psychischer Gesundheit gleichgesetzt werden, was mitunter zu schwerwiegenden Fehleinschätzungen und Falschbehandlungen einer tatsächlich zu Grunde liegenden psychischen Störung der betroffenen Athlet*innen führen kann.

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Dieser Artikel wird mit freundlicher Genehmigung der Südostschweiz veröffentlicht.


Kontakt

René Weber
Südostschweiz, Leiter Sport Zeitung
rene.weber[at]somedia.ch

Schweizerische Gesellschaft für Sportpsychiatrie und -psychotherapie SGSPP